Weltweite Marke

Die Automechanika Frankfurt ist die wichtigste Werkstattmesse in Deutschland. Doch die Messe Frankfurt ist mit ihrem Messekonzept in zehn weiteren Ländern aktiv. Wir zeigen Ihnen, wie.

Eine deutsche Marke, die auf fünf Kontinenten vertreten ist, das ist zunächst einmal nichts Ungewöhnliches. Doch dieses Kunststück als Messeveranstalter zu schaffen, das ist durchaus bemerkenswert. Denn das Prinzip einer Messe ist schon recht lange bekannt und somit ist eigentlich davon auszugehen, dass in den einzelnen Märkten lokale Messeveranstalter bereits ihr Revier markiert haben. Doch die Messe Frankfurt hat ihr Markenzeichen Automechanika in vielen wichtigen Märkten platziert, darunter einige Zukunftsmärkte.
Aber es gibt auch noch weiße Flecken auf der Landkarte. Nicht vertreten ist die Messe bisher zum Beispiel in den USA, Japan, Australien/Neuseeland, Brasilien, England, Frankreich und Südkorea. Doch in den wachsenden BRIC-Staaten, also Brasilien, Russland, Indien und China, ist sie mit Ausnahme von Brasilien sehr gut vertreten.

Angefangen hat man bereits 1997 in Asien und Russland. Das erklärt, wie man es geschafft hat, sich in einigen Ländern erfolgreich als Messemarke zu etablieren: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das trifft auch auf die jüngste Veranstaltung zu, die im Februar dieses Jahres in der indischen Hauptstadt Neu Delhi erstmals stattfand. Die ACMA Automechanika Neu Delhi war auf Anhieb ausgebucht und wird 2014 mit einer doppelten Fläche an den Start gehen. Wichtig zu wissen ist, dass ACMA der Spitzenverband der indischen Automobilzulieferindustrie ist. Denn das ist Teil des Erfolgsrezepts der Automechanika: lokale Partner mit ins Boot zu holen. Das sind oftmals Verbände, können aber auch andere Messeveranstalter sein. Und das ist ja auch in Deutschland so, wo Verbände, wie GVA, ASA, ZKF oder ZDK, Unterstützer der Messe sind.

Messekunden oft global agierend
Ein weiterer Grund, weshalb sich die Messemarke so gut international vermarkten ließ: Das Geschäft mit Autoteilen, Zubehör und der gesamte Aftermarket ist heute internationaler als je zuvor. Und natürlich profitiert die Messe Frankfurt von ihren vielen deutschen und europäischen Kunden, die auch in anderen Märkten sehr aktiv sind und sich auf dortigen Messen präsentieren wollen.

Das alles wäre aber hinfällig, ohne zu wissen, wie man eine qualitativ hochwertige Dienstleistung, sprich Messe, produziert. Hinter der Marke Automechanika stehen Ansprechpartner in 150 Ländern. Außerdem wird mit Veranstaltungen rund um die Messe „jede Automechanika eine eigene kleine Metropole in Sachen Mobilität“, schrieb Michael Johannes, Brandmanager Automechanika, kürzlich. Das steht wohl für sich.
Quelle: Thomas Pietsch / profiwerkstatt